1936
fängt alles an. Der Hamburger Schiffsmakler Walter Horn
erwirbt ein kleines Landarbeiterhaus und ein paar
Stallgebäude südlich der Plöner Seenplatte, eine
Außenstelle des Gutes Muggesfelde. Alte Obstbäume blühen
vor der Kate, Küken wackeln über den Hof – 6 ha
fruchtbares Ackerland drum herum. Ein kleines Idyll mit
großem Potenzial. Und Walter Horn hat viele Ideen und
große Pläne.
Anfangs
bestimmt der Getreideanbau den Alltag, nach dem Krieg
kommen Tabak, Bohnen, Spargel, Strauch- und Beerenfrüchte
hinzu, Blumen und sogar Tannenbäume. Das alltägliche Leben
blüht wieder auf, nicht nur auf dem Hof. Die
Nachfragemengen wachsen – und der Hornbrooker Hof wächst
mit.
FAMILIENBETRIEB IN 3. GENERATION
Heute bewirtschaftet die Familie Goldnick 110 ha
Land, und aus der Kükenschar ist längst ein
geschäftiger Hofstaat geworden, mit rund 65.000
Legehennen. Fünf Lieferwagen versorgen die über
500 Handelspartner mit hochwertigen Eiern. In mehr
als 80 Erdbeerwagen verkaufen wir die „Königin der
Beeren“ in Stadt und Land – frisch geerntet und
schonend verpackt. Damit das jeden Tag aufs Neue
klappt, fassen gut 30 Mitarbeiter munter mit an,
und in der Saison kommen noch bis zu 250
Erntehelfer hinzu.
Im Sommer ist der Hornbrooker Hof alles andere als
ein ländliches Idyll, dann rotieren alle auf
Hochtouren.
Ja, wir sind ehrgeizig. Wir haben hohe Ansprüche,
an uns, und an unsere Arbeit. Wir wollen die
bestmögliche Qualität liefern. Immer. Auch im
Service. Für unsere Eier z.B. fertigen wir auf
Wunsch auch gleich den idealen Warenträger.
Schöne, rustikal geschreinerte Regale im
ländlichen Stil präsentieren die Eier in ihren sorgfältig gestalteten Schachteln eben
viel ansprechender. |
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